Mein Weg nach Nibbāna

Mein Weg nach Nibbāna durch die Analyse der heutigen Welt im Licht des Buddha Dhamma.

Hallo, mein Name ist Tobias, und ich möchte euch meine Sichtweise auf den Weg nach Nibbāna darlegen, indem ich die heutige Welt im Lichte des Buddha Dhamma betrachte und analysiere.Vor etwa zehn Jahren trat ich erstmals in Kontakt mit dem Buddhismus, angetrieben von dem Wunsch, in meinem Leben mehr Achtsamkeit zu entwickeln. Auf der Suche nach Achtsamkeitsübungen, die mir helfen könnten, mich beruflich zu optimieren, stieß ich im Internet auf den Buddhismus in Form des Pali-Kanons und es ergriff mich dessen Faszination unmittelbar – gleich einem Buch, das den Leser von der ersten Seite an gefangen nimmt und in seinen Bann zieht.


Nach einiger Zeit suchte ich den Kontakt zu einem Vajrayāna-Sangha – dem einzigen seiner Art in meiner Nähe –, wo ich auf Menschen traf, deren Offenheit, Herzenswärme und Hilfsbereitschaft mich auf tiefere Weise berührten. Doch eine bestimmte Praxis, die mir in meinem Ego Schwierigkeiten bereitete, war die Zufluchtnahme. Die Vorstellung, Zuflucht zu nehmen und sich zu verpflichten, als Letzter, wie ein Kapitän, das sinkende Schiff zu verlassen, das bedeutet, als letztes fühlendes Wesen im Universum ins Nirvana einzutreten – also erst nachdem alle anderen Wesen in die Transzendenz aufgebrochen sind – war für mich eine Herausforderung…

Es wäre eine allzu bequeme Ausrede gewesen, alles allein auf die Zuflucht zu schieben, denn darin lag auch ein Funken von Unwissenheit(Sanskrit: Avidyā, Pali: Avijjā) verborgen. Das Band, das uns mit der Gemeinschaft verbindet, ruht vielmehr auf dem zarten Gleichgewicht gegenseitiger Kompromisse. Doch ich wollte weder meine eigenen Vorstellungen von Kompromissbereitschaft aufzwingen noch helfende Energien erzwingen, die vielleicht nicht im Einklang mit dem Ganzen standen. Vielleicht war diese Haltung nicht vollkommen gerechtfertigt, doch die Gegebenheiten meines sozialen Umfelds zwangen mich damals dazu, meinen Weg vorerst als Alleinpraktizierender zu beschreiten – zumindest, bis sich neue Pfade und Lösungen offenbaren, die es ermöglichen, dass ein Miteinander in einem Sangha bzw. einer Glaubensgemeinschaft für Laien überhaupt erst entstehen kann.

So führte mich mein Weg während einer Urlaubsrundreise nach Sri Lanka im Jahr 2018, wo ich die Gelegenheit hatte, den wahren Buddhismus in seiner ursprünglichen Form kennenzulernen. Diese Erfahrung inspirierte mich, tiefer zu forschen und mein Verständnis des authentischen Theravada-Buddhismus zu erweitern. Das Wissen, das mir auf diesem inneren Weg zuteilwurde, möchte ich mit euch teilen – nicht weil dies mein eigentliches Ziel wäre, sondern weil ich mich euch in aufrichtiger Verbundenheit nahe fühle. Dennoch liegt der eigentliche Zweck dieser Seite für mich darin, sie als Lernraum zu nutzen: als Ort des Austauschs, der Reflexion und des gemeinsamen Forschens. Ich hoffe auf vielfältige Kommentare, Rückfragen und Einsichten, die zur Erweiterung meines Verständnisses des Dhamma beitragen – im Sinne einer Überwindung von Unwissenheit (avijjā). In diesem Geist begreife ich mich als ein Lernender und zugleich als ein Suchender im Sinne eines Forschenden – als jemand, der Wissen nicht nur aufnehmen, sondern auch mitgestalten möchte.

In den vergangenen sechs Jahren habe ich einen Großteil meiner freien Zeit dem intensiven Studium des Theravāda-Buddhismus gewidmet – ein autodidaktischer Lernweg, der sich thematisch insbesondere mit den zentralen Lehrinhalten des Tipiṭaka – der drei Körbe des buddhistischen Kanons befasst. Dieser persönliche Zugang entsprach in Umfang und Tiefe einem mehrjährigen, universitären Studium – ergänzt durch praktische Vertiefung in meditativer Praxis. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, dass weder intellektuelle Schärfe noch akademisches Wissen allein ausreichen, um die Essenz der Lehre des Buddha zu erfassen. Maßgeblich für das Verständnis des Dhamma ist der Grad der geistigen Reinigung und die Überwindung tief verwurzelter, unbewusster Tendenzen (anusaya). Ohne diese innere Transformation bleibt jedes theoretische Wissen letztlich oberflächlich – eine raffinierte Form kognitiver Illusion.

Es sei hinzugefügt, dass dieser Buchansatz nicht linear, sondern in einem Prozess organischen Wachstums entstanden ist, bei dem sich einzelne Stränge an vielen Knotenpunkten verbanden. Mitunter entsteht der Eindruck, mein Denken habe sich an eine transzendente Dimension des Geistes angeschlossen, die es ermöglichte, die Argumentation in dieser Tiefe zu entfalten. Die bewusste Wahl vieler Pāli-Begriffe ist dabei funktional begründet: Sie bezeichnen Konzepte, die in der westlichen Begriffssprache entweder gar nicht oder nur unzureichend abgebildet werden können.

Es erscheint daher von zentraler Bedeutung, zunächst die grundlegenden buddhistischen Konzepte – wie sie im Menü Dhamma dieser Website dargelegt sind – zu erschließen. Sie bilden die notwendige Grundlage, um Zugang zu einer tieferen Weltanschauung zu gewinnen, die nicht auf der Annahme einer substantiellen oder metaphysischen Entität beruht, sondern den Geist selbst als konstitutives Zentrum der Erfahrung versteht – so, wie es vom Buddha formuliert und gelehrt wurde.

Inhalt:

Mein Weg nach Nibbāna
von Tobias W.

1. Auflage 2023 Copyriht © 2023-25

  1.  Vorwort
  2. Persönliche Einleitung


  3. Theravada das Werkzeug 
  4. Begrenzte Sichtweise durch Vicikicchā
  5. Fazit + Analogie: Der Golfstrom im Atlantik
  6. Die 10 Fesseln Samyojana
  7. Das Universum im Eigenen Geist
  8. Das Suddhāṭṭhaka
  9. Die Höchsten Götter im Universum
  10. Viññāṇañcāyatana – das Unendlichkeitsgebiet des Bewusstseins als Ether…
  11. Im Kāma Loka auf der Grundstufe Kāma dhatu
  12. Es beginnt mit Namarupa
  13. Die sechs Phasen des Universums
  14. Ohne Anfang
  15. Auf Basis einer mythologischen Interpretation der Entstehung von Wesenheiten…
  16. Diese Welt, die wir sehen, wird durch den Geist erkannt
  17. Herzbasis oder Hadaya Vatthu der Entität Geist/Mind
  18. Die Praxis des Nicht-Anhaftens bedeutet, die Tendenz des Geistes zu durchschauen.
  19. Licht als Träger von Energie und Information im Kontext höherdimensionaler Strukturen
  20. Die Aggregatisierung der Welt
  21. Die-Aggregatisierung der Welt – Teil 2
  22. Dynamische Kognition – von saññā zu viññāṇa im Kontext der Geistesentwicklung
  23. Zusammenfassung: Als Leerheit, Bewusstsein und Materie: Ein philosophisch-kosmologisches Strukturmodell
  24. Quellenangaben
  25. Wissenschaftliches Essay „Eine semantische Raumstruktur im Bewusstseinsfeld“
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