Das Suddhāṭṭhaka die reine Okta
Su + uddhā + ṭṭhaka oder Su= gut + uddha=aufgehoben + thaka=stabil. Daraus schließe ich das es sich um einen Ort des Stabilen Zustandes handelt, wie eine Herzbasis oder ein Stabiler Kern. Dieser Kern wird Suddhāṭṭhaka genannt und ist die kleinste Einheit der Materie (Rupa)und gleichzeitig ein Prozess der schon eine Verunreinigung des Entität Mind, im Buddha Dhamma darstellt. Ein Suddhāṭṭhaka ist eine Milliarde Mal kleiner als ein Atom, in der modernen Wissenschaft. Ein Suddhāṭṭhaka, der ein Saṅkhata ist, wird vom Geist erschaffen.
“[…]Suddhāṭṭhaka (“suddha” für “rein” oder fundamental” + “aṭṭha” oder “acht”) bedeutet eine Einheit der Materie, die aus acht fundamentalen Entitäten besteht, gewöhnlich übersetzt als die “reine Okta”. [BB][LP]
2[…] Daher entstehen vier Grundeinheiten – pathavi, āpo, tejo und vāyo – aufgrund von avijjā (Unwissenheit). Diese werden übersetzt als Erdelement, Wasserelement, Feuerelement und Windelement. Die anderen vier – vaṇṇa, gandha, rasa und oja – entstehen aufgrund von taṇhā (Anhaftung) und werden als Farbelement, Geruchselement, Geschmackselement und Nahrungselement übersetzt.”[LP]”
Diese acht Anfangszustände entstehen niemals isoliert und werden daher avinibbhōga rūpa genannt. Sie treten stets gemeinsam auf, doch innerhalb dieser Einheit besteht eine klare Kausalordnung: die vier mit avijjā verbundenen bedingen die vier mit taṇhā. Auf diese Weise sind alle acht in jedem suddhāṭṭhaka enthalten. Wenn ein suddhāṭṭhaka zwei zusätzliche Energiemodi (Drehung und Rotation) erhält, wird es auch “Vatthu Dasaka” genannt, wobei Dasaka “zehn” bedeutet. Diese feine Materie bzw. Rūpa mit diesen zehn Eigenschaften wird Hadaya Vatthu genannt, was “Herzbasis” bedeutet. Diese zusätzliche Drehung und Rotation ist es, die einem trägen suddhāṭṭhaka Leben einhaucht. Diese Kraft oder Energie wird durch javana citta im Geist in Verbindung mit den vier Elementen auf Basis von Unwissenheit geschaffen und stellt die Energien des Nāma dar.[LP]”
Wir erschaffen und haben durch den Geist erschaffen, mittels der javana Gedanken, die suddhāṭṭhaka-Materie in kleinen Mengen. Es handelt sich um eine wechselseitige und angrenzende Bedingung von (Bewegung = Energie = Ideen = Nāma) und (Materie = Rūpa = Form). Die relativen “Mengen” der einzelnen Komponenten können variieren; daher können einige Entitäten von einem der acht Elemente dominiert werden. Zum Beispiel ist Pathavi in einem Stein dominant, und Āpo ist dominant im Wasser. Selbst dann sind alle acht Elemente bis zu einem gewissen Grad vorhanden.
Von diesen acht gehören vier zur “Bhūta”-Stufe: pathavi (Erd-), āpo (Wasser-), tejo (Feuer-) und vāyo (Wind-), die aufgrund von avijjā (Unwissenheit) entstehen. Dies sind die fundamentalen Einheiten der Materie im Buddha-Abhidhamma, die nicht direkt erkannt werden können, da sie so klein sind und weit unterhalb des Quantenschaums liegen.
Daher entstehen vier aufgrund von avijjā (Unwissenheit) und die anderen vier aufgrund von taṇhā (Anhaftung).
“[…] Bhūta ist ein anderer Name für “Geister” wegen ihrer schwer fassbaren Natur. Sie können niemals entdeckt werden und nur von einem Buddha “gesehen” werden. Ein suddhāṭṭhaka kann niemals geteilt werden; daher werden sie “avinibbhōga rūpa kalāpa” genannt.”[LP]”
Wenn eine enorme Anzahl von Bhūta im Prozess des suddhāṭṭhaka verschmilzt, entsteht eine verdichtete Struktur, das sogenannte “mahā bhūta”. Die feinstofflichen Körper von Brahmā und einige Gandhabbā (Geistkörper/Astralkörper/Gandhabba) bestehen aus mahā bhūta. Dieser Grad der “Erstarrung” kann energetisch mit elektromagnetisch anmutender Strahlung im langwelligen Bereich verglichen werden. Daher können wir diese Wesen nicht mit bloßem Auge “sehen”.”[LP]”
Nur wenn riesige Mengen von mahā bhūta verschmelzen und sich noch weiter verdichten, werden sie sichtbar. In diesem höher verdichteten Zustand wird die Materie “dhātu” genannt. Die Körper der Devas bestehen aus noch feinerem Dhātu, den wir ohne (S)Iddhi-Kräfte (übernatürliche Kräfte) nicht sehen können. So wird es im Buddha-Abhidhamma beschrieben bzw. übersetzt. Wir haben es also mit zwei Formen von Göttern zu tun: den Brahma-Wesen in der verdünnten Materie des Rūpa Loka, die eine selbstleuchtende Erscheinung besitzen, und den körperlosen Göttern aus den Arūpa Loka-Ebenen.[BB][LP]”[TW]”
Trotzdem muss angemerkt werden, dass die Vorstellung des Suddhāṭṭhaka als das unterste oder fundamentale Element nicht vollständig zutreffend ist. Die acht Bestandteile – paṭhavī (Erde), āpo (Wasser), tejo (Feuer), vāyo (Luft), sowie vaṇṇa (Farbe), gandha (Geruch), rasa (Geschmack) und oja (Nährstoff-Essenz) – sind nicht als statische Letzt- oder Einzel-bausteine zu verstehen, sondern vielmehr als Elemente eines dynamisch vernetzten, synergieorientierten Integrationsprozesses. Ihre Entstehung erfolgt konvergent, jedoch nicht im Sinne einer kollaborativen, unabhängigen Zusammensetzung, sondern als untrennbare, gegenseitig bedingte Struktur innerhalb eines holistischen Entstehungszusammenhangs…[TW]”
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