Begrenzte Sichtweise durch Vicikicchā, erhöht die Versklavung durch Gati.

Viele Menschen die heutzutage auf das Reine Dhamma stoßen haben eine Begrenzte Sichtweise durch ihre Versklavung durch Gati.
Gati wird grob als Charakter bezeichnet. Es Mangelt ihnen an voreingenommenem Zuhören, es ist eine versteckte Angst die Sie am Vorurteilsfreien zuhören hindert. Sie sagen: es gibt so viel Material zum Lesen und heutzutage gibt es so viele Fehlinterpretationen, Fake News in der Welt.

Was ist, wenn ich eine falsche Erklärung höre…?
Hat mein Meister/Mentor/Guru/Bhikkhu/Lama genug Wissen…?
Woher hat er dieses Wissen…?
Oder warum soll ich das Mantra 100.000 Mal aufsagen?
Das hunderttausendfache Rezitieren des Mantras lässt sich wohl der Praxis der Satipaṭṭhāna zuordnen – der Sammlung und Vergegenwärtigung. Doch schon der bloße Zweifel an der Weisung des Meisters offenbart die Trübnis von Vicikicchā, dem lähmenden Zweifel, der den Pfad zur Einsicht behindert.

Ist alles was ich bis jetzt gelernt habe falsch…?
Ich habe Angst,… dass ich hereinfalle,… das er ein Betrüger ist oder das alles was ich über den Dhamma gelernt habe umsonst war…!

Es ist etwas anders als „ANGST“ was dich an dem Richtigen zuhören hindert. Es ist „vicikicchā“
Vicikicchā wird identifiziert als:

Eines der fünf Hindernisse, die die Meditation behindern und nicht zu samadhi führen.
Einer der vierzehn unheilsamen geistigen Faktoren in den Lehren des Theravada Abhidhamma.
Eine der zehn Fesseln in der Theravada-Tradition, auch als Samyojana bekannt.
Es ist das Unverständnis der vier Edlen Wahrheiten/Paṭicca Samuppāda/Tilakkhana und es ist auch die Unfähigkeit, moralisch von unmoralisch zu unterscheiden. Vicikicchā zweifelt nicht an jemandes Namen oder am Wetter. Vicikicchā ist Zweifel an Realitäten, an nāma und rūpa, an Ursache und Ergebnis.

Es ist das mentale Ereignis, bei dem man zwischen zwei Extremen oszilliert.

Ist die Übersetzung wirklich richtig? …
Oder ist sie nicht richtig?…
Egal wie sehr man sich auch anstrengt, die Wahrheit oder die Pure Natur des Dhamma zu finden, mit vicikicchā, so einem schlechten mentalen verhalten, wird es unmöglich sein die Wahrheit zu finden, was den Geist noch mehr betrübt. Diese Betrübtheit schafft noch mehr Hindernisse auf dem Weg zur Wahrheit. Es ist eine der fünf Ursachen, die Erleuchtung verhindern oder blockieren, da es die Türen des ungestörten Fokus schließt, was auch im BD (Buddhadhamma) als Samadhi bekannt ist.
Samadhi bezeichnet man als Geisteszustand der es uns ermöglicht eine Absorption entstehen zu lassen, also die Urteilsfreie Beurteilung des Reinen Dhamma(Der reinen Lehre).

Samādhi („sama“+“adhi“, wobei „sama“ „gleich“ und „adhi“ „Dominanz“ bedeutet) bedeutet, dass das Objekt zur Priorität wird.

Also konzentriert sich der Geist auf ein ārammana(Geistobjekt), es entsteht sozusagen eine Volumenvergrößerung des absorbierenden Mediums. Ohne im Stadium der Absorption einzutauchen, kann man die Essenz dessen, was man gehört hat, nicht erkennen. Man ist somit nicht in der Lage das Dhamma, was die Lehre bezeichnet zu erkennen, was niemand zuvor auf dieser Welt gehört hat und zur Befreiung führt!

Solche Zweifel treten oft auf, wenn deine Suche nach dem puren Dhamma nicht aufrichtig ist. Diese Angst entsteht, wenn du dir nicht bewusst bist, wonach du eigentlich suchst. Wenn diese Suche nicht in deinem Gati gespeichert ist, haben deine Fragen kein Bezug und somit wird dein vermeintliches ICH keinen Zusammenhang mit dem Dhamma Konzept feststellen können. Darum erscheinen einige Dhamma Konzepte für dich völlig seltsam. Anstatt sich der Antwort zu öffnen, fängst du an verschiedene Interpretationen zu sammeln. Je mehr Interpretationen desto größer die Verwirrung.

Sogar während der Zeit als der Samma Sambuddha lebte, gab es verschiedene Arten von Predigten mit unterschiedlichen Interpretationen. Aber diejenigen die vorurteilsfrei suchten, fanden immer das Wahre/Reine Dhamma des Samma Sambuddha. Sie hörten jedem zu, der eine freie Geisteshaltung hatte und offen für die Essenz dieser Lehren war. Jeder der mit reinem Herzen, vorurteilsfrei ohne sein Gati zu benutzen, einfach, ehrlich beurteilt und seine Fragen aufrichtig stellt, befindet sich auf dem Pfad zur Erleuchtung.

Wenn deine Suche nicht aufrichtig ist und nichts mit deinem, Gati deiner Persönlichkeit zu tun hat, machst du dir Sorgen um deine Person, die dir antwortet. Aber anstatt zuzuhören, was der gegenüber sagt oder schreibt, versuchst du den Gati, den Geisteszustand oder die Qualitäten des gegenüber zu bestätigen. Nun erinnere dich an Siddhartha Gotama, bevor er ein Erleuchteter Samma Sambuddha wurde, hörte er auf alle Lehrer, denen er zu dieser Zeit folgte aufrichtig. Weil die Suche aufrichtig und echt war, verstand er, dass diese Wege nicht zur Befreiung führen.

Jeder Wahrheitssucher muss diese Eigenschaft haben!

Wer sich der Wahrheit noch nicht bewusst ist, kann nicht richtig über die Wahrheit urteilen. Dieser aufgewühlte Geist wird erst versuchen die Qualitäten der Person gegenüber zu ergründen, dann Aufmachung des Umfeldes Qualität der Sprache, Schrift, Aufmachung der Webseite, Buches, des Videos etc. und das wird dich frustriert machen.

Verstehe also, dass wir zuerst zuhören und lesen müssen, bevor wir irgendwelche Urteile fällen? Wenn dein Zuhören unvoreingenommen und frei ist, wirst du die Botschaft erkennen, die durch die Worte verborgen ist, die du gehört und gelesen hast.

Die Begrenzte Sichtweise durch Vicikicchā erhöht die Versklavung und führt uns immer… Ja immer zu dem, was wir bereits entschieden haben, und nicht zu dem was wir in dieser Welt noch nicht gehört haben. Der Zweifel führt immer zu einem versklavten Zuhören.

Also, finde zuerst deine aufrichtige Frage.
Die wird dich zur richtigen Antwort führen. Wenn deine Frage aufrichtig und unvoreingenommen ist, brauchst du keine Angst zu haben…
Such also in deinem Geist, um deine Schwächen die dich von der Befreiung, Erkenntnis und deiner Notwendigkeit abhalten. Lese und höre Urteilsfrei zu, bevor du mit einer versklavten Geisteshaltung folgst. Mach dich frei von dem was du weißt, oder denkst zu wissen.

Sadhu, Sadhu, Sadhu …

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